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Habt ihr eigentlich gewusst, dass es noch ein weiteres, etwas größeres Siebenbrunn gibt?

Be’er Scheva

(übersetzt Brunnen der Sieben“ oder „Brunnen des Schwurs“) ist eine Großstadt im Süden Israels.

       (Quelle: Wikipedia)

 

Be’er Scheva   gilt als „Hauptstadt der Wüste Negev“, an deren Rand sie liegt. Lange Zeit war die Stadt die viertgrößte Stadt Israels nach Jerusalem, Tel Aviv und Haifa; inzwischen ist sie jedoch mit 205.810 Einwohnern (12/2016) hinter Rischon LeZion und Aschdod zurückgefallen, gilt aber noch immer als eine der Metropolen des Landes.

Die Bevölkerungszahl liegt de facto um bis zu 20.000 Einwohner höher als amtlich erfasst. Viele Studenten der vier in der Stadt gelegenen akademischen Institute sind offiziell nicht als Be’er Schevaiten registriert. Die relative Abgeschiedenheit der Stadt vom Landeszentrum macht sie zu einem überaus wichtigen regionalen Anziehungspunkt.

 

Durch seine Lage im nördlichen Negev hat Be’er Scheva im Sommer tagsüber ein heißes und sehr trockenes Klima, wobei die Nächte verhältnismäßig mild sind.

Im Winter ist es tagsüber mild, nachts relativ kühl. Frost ist äußerst selten, Schnee kommt nur wenige Male pro Jahrhundert vor. Regen fällt nur sporadisch, durchschnittlich 203 Millimeter jährlich und nur in der winterlichen Regenperiode. Somit liegt die Stadt definitionsgemäß in einer Halbwüstenzone. Im Frühling treten häufig massive Staubstürme auf.

 

Wichtigste touristische Attraktion ist ein wöchentlich stattfindender Beduinenmarkt. In der Altstadt befinden sich das Negev Museum, im Haus des osmanischen Gouverneurs, und der berühmte Abrahamsbrunnen.

Die Altstadt wurde jahrzehntelang vernachlässigt und wird erst in den letzten Jahren restauriert. Sie stellt ein einzigartiges Beispiel einer geplanten osmanischen Stadt dar. Die Stadtbehörde versucht mit verschiedenen Initiativen den Ort wieder zu beleben. Verschiedene osmanische Denkmäler sind bis heute erhalten geblieben, darunter das Wohnhaus des Gouverneurs (Negev Museum), die Moschee, der alte Bahnhof, die Schule der Beduinen-Scheich-Kinder, die Bahnbrücke über den Nahal Be’er Scheva, der Sarayi-Regierungspalast („Serail“; heute Polizeiposten) sowie mehrere Villen im ottomanischen Stil der Jahrhundertwende.

An der Grenze der Altstadt befindet sich der britische Militärfriedhof des Ersten Weltkrieges, in dem auch australische und neuseeländische Soldaten des ANZAC-Armeekorps begraben sind. Zu Ehren der osmanischen Kriegsgefallenen wurde 1999 ein türkisches Denkmal eingeweiht.

 

Wer noch mehr wissen will, hier geht es zum gesamten Bericht auf Wikipedia, der auch als Quelle für diese Information gedient hat.

 

 

Dass der nächste Kulturvereinausflug nach Israel geht ist ein Gerücht.

Wahr ist aber, dass uns Giovanni Prietl, Pfarrer in Kapfenberg, auf diese Stadt hingewiesen hat.
Danke!